Biografie

BIOGRAFIE

Meine Tradition

 

Ich bin in einer Familie aufgewachsen, deren Frauen das Wissen und die Mythen weiser Frauen seit Generationen weitergegeben haben. Schon als Kind spürte ich, dass ich eine besondere Gabe habe. Dies wurde bei mir konsequent im Spiel gefördert. Heute "Esoterik" genannte Themen waren für mich also genau so normal wie lesen und laufen. Auch das Wort "Hexe" hatte für mich keine negative Bedeutung.

 

Erste Lektionen

 

Ich erinnere mich daran, dass ich erst mit ca. 9 Jahren langsam begriff, dass Routinen, die bei uns gang und gäbe waren, in anderen Familien nicht stattfanden. Das begann, als ich damals zum ersten Mal bei einer Schulfreundin übernachtete. Sie erzählte mir abends, dass sie etwas Kummer mit einer Lehrerin hätte und nicht wissen, wie sie vorgehen solle. Meine Lösung war klar: "Frag doch einfach Deine Oma, was sie in den Karten dazu sieht." Es folgte verdutztes Schweigen und im weiteren Gesprächsverlauf stellte ich fest, dass ihre Oma sowas nicht tat und dass auch ihre Mutter keine Trostkerzen hatte.

 

Nach einer für mich schlaflosen Nacht ging ich morgens nach Hause und erzählte meiner Mutter davon. Ich war überzeugt, dass diese Familie irgendwie "komisch" sei und dass da einfach etwas nicht stimme. Im folgenden Gespräch mit meiner Mutter und meiner Oma erfuhr ich, dass nicht alle Menschen Karten legen, Kerzen beschriften oder das glauben, wovon wir überzeugt sind. Das diese Menschen deswegen aber nicht "komisch" sind und man alle Religionen und Weltanschauungen respektieren muss. Das war meine erste große Lektion zum Thema Toleranz.

 

Das Wichtigste

 

Natürlich gebe ich das meinen Söhnen mit auf ihren Lebensweg. Durch die Schwerbehinderung unseres jüngeren Sohnes weiß ich, dass das Leben nicht rosarot ist. Aber ich habe auch erfahren dürfen, dass die geistige Welt (Gott, Götter, Engel oder wie auch immer wir es nennen wollen) uns jeden Tag viele Möglichkeiten gibt, unser Leben farbenfroh und bunt zu gestalten. Meine Söhne werden spirituell, aber nicht religiös festgelegt, erzogen. Sie dürfen erfahren, was wir Eltern glauben, sollen aber auch andere Religionen und Weltanschauungen kennenlernen. Am wichtigsten ist mir ein liebevolles, verständnisvolles und weltoffenes Elternhaus mit klaren Strukturen und gegenseitigem Respekt.

Das Leben ist oft alles andere als rosarot, manchmal sogar recht grau. Doch die Götter geben uns jeden Morgen die Chance, unser Leben in den Farben des Regenbogens strahlen zu lassen.

 

 

Lieblingsbuch:

"Der Anschlag von Stephen King"

Lieblingsfilm:

Hangover, Kindsköpfe

 

Motto:

"Frauen von heute warten nicht auf das Wunderbare. Sie inszenieren ihre Wunder selbst."

Katharine Hepburn

Hobbies:

Filofax, Stricken

 

Ehrenamtlich unterstütze ich:

Gabi-Decker-Stiftung

STECKBRIEF

 

Name:

Stefanie Gralewski

 

Geburtstag:

02. April

 

Geburtsort:

Berlin

 

Sternzeichen:

Widder, Asz. Löwe

 

Beziehungsstatus:

verheiratet

 

Kinder:

2 Söhne